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Fachhaendler

29. September 2020

Eigener Solarstrom macht E-Autos günstiger

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Wer sein Elektroauto mit Solarstrom aus eigener Produktion „tankt“, ist viel sparsamer unterwegs als mit Strom aus der Steckdose. 

 

Das zeigt eine aktuelle Studie. Ganze 70 Prozent können Konsumenten sparen, wenn sie ihr Elektroauto mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage laden. Für viele sind die Stromkosten ein wesentlicher Grund, nicht in ein E-Auto zu investieren. Drei Viertel der privaten Haushalte, die bereits zum Kauf bereit wären, gaben laut einer Umfrage von EUPD Research an, dadurch abgehalten zu werden. Zusätzlich befeuert wird das durch eine zu wenig ausgebaute und zu unübersichtliche Ladeinfrastruktur sowie durch intransparente Tarife. Eine Analyse des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. im Januar zeigte, dass ein E-Auto mit durchschnittlichem Verbrauch bei einer jährlichen Fahrleistung von 14.000 Kilometern einen Jahresstromverbrauch zwischen 2.100 und 4.200 kWh bedeuten würde. Das entspricht in etwa 660 bis 1.300 Euro Stromkosten – mit steigender Tendenz.

 

Privat erzeugter Strom aus Photovoltaik „attraktivste Lösung“

Mit Photovoltaikanlage und Ladetechnik kann ein E-Auto dagegen mit Strom für unter 10 Cent je kWh betankt werden. Das würde eine jährliche Einsparung von 450 bis 900 Euro gegenüber Haushaltsstrom bedeuten. Laut Studie ist die eigene Anlage ein gutes Argument für E-Autos . Und in Kombination mit einem Stromspeicher könnte der Ladestrom in manchen Monaten sogar vollständig selbst erzeugt werden. Auch für EUPD ist privat erzeugter Solarstrom klar „die attraktivste Lösung“.

 

 

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