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Fachhaendler

31. Mai 2021

Warmwassererzeugung – günstig und effizient dank PV

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Hat die Photovoltaik ein Imageproblem? Die Frage bringt Sie eventuell zum Schmunzeln, aber es ist wahr.

Die Photovoltaik ist seit Langem keine Neuheit mehr. Im Gegenteil, sie ist in unserer nachhaltigen und ökologisch bewussten Gesellschaft angekommen – und dennoch findet sie noch nicht jene Aufmerksamkeit, die sie eventuell verdient hat, besonders wenn es um die Aufbereitung von Warmwasser geht. Woran das liegt und wie Sie eine Photovoltaikanlage für die Erzeugung von Warmwasser nutzen können, genau darum soll es in diesem Beitrag gehen.

 

Warmwasser und Strom – Warum sich entscheiden, wenn man beides haben kann

Hat die Photovoltaik ein Imageproblem? Die Frage bringt Sie eventuell zum Schmunzeln, aber es ist wahr. Immer noch glauben viele, dass Photovoltaik eine teure Technik ist. Das stimmt allerdings nicht. Photovoltaikmodule sind heute deutlich günstiger, als sie es früher waren und gleichzeitig auch deutlich kostenschonender als Sonnenkollektoren, die viele für die Erzeugung von Warmwasser verwenden.

Sowohl die Photovoltaik als auch die Solarthermie bieten uns die Möglichkeit, Sonnenenergie zu gewinnen und daraus entweder Strom oder Wärme zu erzeugen – oder eben beides. Während man mit Sonnenkollektoren, also mittels Solarthermie, nur Wärme beziehen kann, lässt sich durch eine Photovoltaikanlage im Grunde sowohl Wärme als auch Strom beziehen. Genau darauf bauen wir von my-PV auf.

Mehr zum Vergleich zwischen Photovoltaikwärme und Solarthermie, lesen Sie übrigens in diesem Artikel. https://www.my-pv.com/de/info/news/photovoltaikwaerme-vs-solarthermie

 

Aus überschüssigem Solarstrom Warmwasser erzeugen

Ganz einfach gesagt, unterstützen wir das Legen von Kabeln statt Rohren. Warum? Weil es kosteneffizienter und nachhaltiger ist. Warmwasserrohre verlieren einfach viel Energie, die nicht genutzt wird. Wir wollen das vermeiden, indem wir dazu ermutigen, Rohre erst dort zu verlegen, wo sie auch gebraucht werden. Wie kann das funktionieren?

Bei immer mehr Wohnbauprojekten oder Sanierungen wird heutzutage eine Photovoltaikanlage installiert. Dabei ist der direkte Energiebedarf meist sehr überschaubar – viele Wohnungen sind tagsüber, wenn Solarstrom zur Verfügung stünde, eher ungenutzt – und überschüssiger Solarstrom wird in hohem Maß in das öffentliche Netz eingespeist, was finanziell jedoch leider unattraktiv ist.

Den erzeugten PV-Strom besser zu nutzen, ist also ein durchaus berechtigter Wunsch. Sie brauchen dafür aber weder einen Batteriespeicher noch ein fundiertes Verständnis über das sogenannte „Mieterstrommodell“. Eine viel einfachere Lösung ist die Wärmeerzeugung, etwa in Form von Warmwasser. So können Sie etwa den Solarstrom aus Ihren Photovoltaikmodulen direkt zum verbauten Warmwasserspeicher bringen, der von einem solarelektrischen Heizstab beheizt wird. Die gesamte Warmwasserversorgung erfolgt elektrisch.

 

Erzeugung von Warmwasser durch Photovoltaik auch im Wohnungsbau

Vielleicht fragen Sie sich, ob dieses simple Warmwasser-Modell auch für Mehrparteienhäuser geeignet ist. Die gute Antwort lautet: Ja, ist es!

Wenn man den Solarstrom direkt zu den Warmwasserboilern der Mieter bringt, ohne die Möglichkeit weitere elektrische Geräte anzuschließen, liegt hier keine (!) Mieterstromlieferung vor. Dezentrale Warmwasserboiler werden dadurch zu „Tagspeichern“ für den Solarstromüberschuss untertags, während abends die Mieter dann mit der Photovoltaikwärme, die tagsüber für sie gespeichert wurde, problemlos duschen können.

Abgesehen von einer Frischwasserleitung sind somit alle wassergeführten Installationen zu den Wohnungen obsolet – die Solarenergie wird erst dort in Wärme umgewandelt, wo sie benötigt wird. Die horrenden Energieverluste an Zirkulations- und Steigleitungen wären somit ein Relikt aus der Vergangenheit.

Das einfache an diesem Konzept ist, dass ein Mieterstrommodell, wie bereits erwähnt, nicht erforderlich ist. Zwar ist der physikalische Energieträger Strom, aus der Sicht der Betriebskostenabrechnung handelt es sich aber um Wärme. Das gilt sowohl für Österreich, als auch für Deutschland!

Zu beachten ist dabei nur, dass an der Stromleitung der Wärmeerzeuger keine Haushaltsverbraucher angeschlossen werden dürfen. Wenn bei der Installation an diesen Stromkreisen aber keine Steckdosen ausgeführt werden, dann ist diese Auflage auch schon wieder erfüllt.

Die Zukunft der Haustechnik wird solarelektrisch!

 

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