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Fachhaendler

16. November 2020

Jedes Jahr falsche Prognosen der Experten

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Die IEA, die Internationale Energieagentur, veröffentlicht im „World Energy Outlook“ jedes Jahr den globalen Photovoltaikzubau – bisher fernab der Realität!

 

Jährlich ein neuer Energy Outlook: Die Internationale Energieagentur (IEA) streicht dabei Entwicklungen der unterschiedlichen Energieträger, wie etwa Windkraft und Photovoltaik, aus der jeweils aktuellsten Sicht hervor.

Jedes Jahr aufs Neue kommt eine, aus Sicht der Branche, etwas düstere Prognose für die Photovoltaik – teilweise sogar mit Rückgängen in der jährlichen Zubauleistung. Im Vergleich mit der tatsächlichen Entwicklung zeigt sich das wahre Ausmaß der Fehleinschätzung.

 Twitter Auke Hoekstra IEA PV Vorhersagen Beitrag

 

Eine Erklärung zur Grafik: Der schwarze Pfeil zeigt die tatsächliche Zunahme der weltweit jährlich installierten Photovoltaikleistung in Gigawatt peak. Die färbigen horizontalen Linien beschreiben die Prognose der Internationalen Energieagentur im jeweiligen Jahr.

Dr. Gerhard Rimpler analysiert: „Würde die Photovoltaik auf dem aktuellen Zubau-Niveau stagnieren, könnten wir sie als Technologie zum Umstieg auf erneuerbare Energie vergessen. Es würde noch 150 Jahre dauern, also viel zu lange.“ Tatsächlich steigen die Zuwachsraten regelmäßig um 15-20 % jährlich an. So hat die Photovoltaik mittlerweile beispielsweise die Kernkraft, die seit Jahren stagniert, überholt.

Fraglich ist, warum die IEA über ein Jahrzehnt lang die Technologie der Photovoltaik derartig falsch einschätzen konnte. Nachdem man nicht davon ausgehen kann, dass die Experten wirklich so danebenliegen, bleibt noch folgende Hypothese: Damit politische Entscheidungen zu Gunsten der erneuerbaren Energien hinausgezögert werden.

Interessant ist auch, dass erstmals im „World Energy Outlook 2020“ von zukünftig jährlichen Wachstumsraten von 13% für die Photovoltaik ausgegangen wird. Immerhin erkennt man nun den Trend zu exponentiellem Wachstum oder kann ihn nicht mehr weiter leugnen.

Positiv ist, wenn Länder wie Österreich ein klares politisches Ziel verfolgen. Dass es dann tatsächlich Realität wird und die elektrische Energieversorgung bis 2030 erneuerbar gestaltet ist, das ist ein weiterer Schritt. Auf Grund der Preisentwicklung der Photovoltaik, mittlerweile eine der günstigsten Energietechnologien, ist das auch kostengünstig möglich.

 

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