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Einen Heizstab mit Balkonkraftwerk nutzen

Balkonkraftwerke sind in der Regel kleine Photovoltaikanlagen, die max. 600 Watt (in Deutschland) bzw. 800 Watt (in Österreich) Ausgangsleistung vom Mikrowechselrichter haben dürfen. Der Anschluss und der Betrieb ist einfach, die Kostenersparnis leicht nachrechenbar und die Investition – im Vergleich zu einer größeren PV-Anlage – sehr überschaubar. Es besteht keine oftmals komplizierte Anmeldungs- bzw. Bewilligungspflicht, daher ist es ein einfacher Weg, die Stromkosten zu senken – auch in Wohnungen.

Strom vom Balkonkraftwerk selbst nutzen

Im Unterschied zu einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage mit einigen kWp ist beim Balkonkraftwerk keine Einspeisevergütung mit dem Netzbetreiber vorgesehen. Das heißt, jeder Überschuss, der nicht direkt vor Ort verbraucht wird, geht unvergütet in das öffentliche Netz.

Was, wenn alle Verbraucher im Haushalt mit dem Balkonkraftwerk versorgt sind und trotzdem noch Überschuss besteht?

Wie bei der größeren PV-Anlage gängig könnte ein Heizstab das Warmwasser untertags erwärmen, um so die Sonnenenergie bestmöglich zu nutzen. Beim Balkonkraftwerk steht aber praktisch viel zu wenig bzw. gar kein PV-Überschuss zur Verfügung, damit ausreichend Warmwasser erzeugt werden kann.

Eine kleine Potenzialanalyse dazu: Ein Balkonkraftwerk mit 800 Watt liefert im Frühjahr oder Herbst bei Südausrichtung am Balkon an einem schönen Tag zirka 2 kWh Energie. Dieser Ertrag geht bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus aber nahezu vollständig in der Grundlast des Hauses auf, es ist keine Energie für die Warmwasserbereitung mehr übrig.

Warmwasser mit Photovoltaik geht aber trotzdem!

Das Balkonkraftwerk kann weiter (leider) nur für die Hausverbraucher bzw. die herkömmliche Stromversorgung als Entlastung angesehen werden. Für die Warmwasserbereitung schlagen wir vor, zusätzlich oder alternativ dazu die netzferne Variante von einem solarelektrischen Heizstab, der stufenlos geregelt wird, zu nutzen, sofern es das Platzangebot zulässt. Anstelle eines Balkonkraftwerksmoduls mit integriertem Mikrowechselrichter können 4 bis 8 Standardmodule mit MC4-Stecker verwendet werden und mit der ELWA von my-PV ist ohne Wechselrichter direkt der Gleichstrom für die Warmwasserbereitung nutzbar. So kann ebenfalls Sonnenenergie genutzt werden und das trotzdem ohne Bewilligung, da die PV-Module nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden, sondern rein zur Warmwasserbereitung dienen. Der stufenlose 2 kW Heizstab, unsere ELWA, hat zudem genügend Power, um zwischen März bis Oktober die Warmwasserbereitung allein mit Sonnenenergie zu decken – das zeigt beispielsweise sogar eine Referenz in Dänemark!

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