Weltweiter Zuwachs trotz Krise
China, USA und Deutschland top
Alleine 39 der für heuer prognostizierten 115 Gigawatt werden in China, einem der Giganten des Solarstroms, zugebaut. Trotz zeitweiser Probleme bei Modullieferungen geht Wood Mackenzie für China von einem jährlichen Zuwachs von 30 Prozent aus. Auch in den USA sehen die Experten keine Einbußen bei Photovoltaik durch die Corona-Krise. Lediglich bei kleineren Anlagen wurde zuletzt ein Minus verzeichnet. Und in Deutschland gab es mit einem Photovoltaik-Zubau von fast 4,5 Gigawatt sogar das stärkste Plus seit 2012.
Mexiko und Indien fallen zurück
Etwas anders verhält es sich dagegen zum Beispiel in Indien. Mit einem Zubau von nur 4,9 Gigawatt verzeichnete der asiatische Staat ein Minus von 42 Prozent gegenüber 2019, wofür unter anderem fehlende politische Maßnahmen verantwortlich sein dürften. Auch in Mexiko fehlt es an der nötigen politischen und regulatorischen Stabilität für den entsprechenden Ausbau, während der Photovoltaik-Boom in lateinamerikanischen Ländern wie Chile und Brasilien weiterhin anhält.
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