Oberösterreichs Beitrag zur Energiewende
Das Potenzial ist vorhanden, die Rahmenbedingungen könnten kaum besser sein und die OÖ Photovoltaik-Strategie befindet sich in Ausarbeitung. Mit dem auf Bundesebene beschlossenen „Erneuerbaren Ausbau-Gesetz“ sollen österreichweit zusätzliche 11.000 GWh Strom aus Photovoltaik stammen. Dabei ist Oberösterreich auf einem sehr guten Weg. Der Ausbau beruht auf der Strategie „Energieleitregion OÖ 2050“; Anfang 2021 soll die „OÖ Photovoltaik-Strategie“ vorliegen, zu der die Vorarbeiten laut Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner derzeit stattfinden. Aktuell speisen rund 30.000 Photovoltaikanlagen etwa 345 MWp in das Stromnetz des Bundeslandes ein. Damit entstand im Vorjahr pro Werktag durchschnittlich alle 75 Minuten eine neue Anlage.
Für Achleitner ist die Photovoltaik wesentlich für einen umweltverträglichen Ausbau. Um einen solchen umfassend zu realisieren, sollen in Oberösterreich Anlagen in erster Linie auf Dachflächen und in zweiter Linie zur Schonung von Freiflächen auf bereits verbauten oder anderweitig belasteten Flächen wie Halden, Deponien, Brach- oder Verkehrsflächen errichtet werden. Eine unbürokratische Umsetzung ermöglichen bereits umgesetzte Deregulierungsmaßnahmen. PV-Pionier Dr. Gerhard Rimpler: „Wir begrüßen natürlich die Ankündigungen; entscheidend wird aber sein, wie konsequent die Vorhaben umgesetzt werden.“
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