Single-family house with a PV system on the roof, with a leafy tree in the background.

Solar Peak Optimizer

Lösung für negative Einspeisetarife

Mehr aus Solarstrom machen – auch bei negativen Strompreisen

Wenn Einspeisen plötzlich Geld kosten kann

In Belgien wird Solarstrom immer häufiger zu Zeiten erzeugt, in denen sehr viel Strom gleichzeitig im Netz verfügbar ist. Besonders an sonnigen Tagen kann das dazu führen, dass die Strompreise an der Börse stark sinken – teilweise sogar unter null.

Für Betreiber einer Photovoltaikanlage kann das je nach Einspeisevertrag relevant werden: Bei einem dynamischen Einspeisetarif kann die Vergütung für eingespeisten Solarstrom während negativer Strompreise ebenfalls negativ werden. Das bedeutet: Wer seinen PV-Überschuss zu diesen Zeiten ins Netz einspeist, muss dafür bezahlen.

Damit gewinnt eine möglichst hohe Eigenverbrauchsquote an Bedeutung.

Statt überschüssigen Solarstrom zu einem ungünstigen oder sogar negativen Preis ins Netz einzuspeisen, kann er direkt im eigenen Haushalt genutzt werden – zum Beispiel für die Warmwasserbereitung oder zur Beladung eines Pufferspeichers.

Was passiert bei negativen Strompreisen?

Negative Strompreise entstehen unter anderem dann, wenn besonders viel erneuerbarer Strom produziert wird und gleichzeitig die Nachfrage niedrig ist. In Belgien treten solche Stunden insbesondere rund um die Mittagszeit auf – also genau dann, wenn Photovoltaikanlagen besonders viel Strom erzeugen.

Für PV-Betreiber ist dabei entscheidend, welchen Einspeisevertrag sie abgeschlossen haben.

Bei einem fixen oder monatlich indexierten Einspeisetarif wirken sich negative Börsenpreise nicht automatisch direkt auf die Vergütung aus. Bei einem dynamischen Einspeisetarif kann die Vergütung dagegen dem stündlichen Marktpreis folgen. Fällt dieser ins Negative, kann auch die Einspeisevergütung negativ werden. Die belgische Regulierungsbehörde CWaPE weist darauf hin, dass dies bei dynamischen Einspeiseverträgen dazu führen kann, dass Prosumenten für die Einspeisung bezahlen.

Deshalb gilt: Je mehr Solarstrom du in deinem eigenen Haushalt nutzen kannst, desto weniger bist du von der aktuellen Vergütung für eingespeisten Strom abhängig.

Solar Peak Optimizer

Genau hier setzt der my-PV SPO an

Der my-PV SPO (Solar Peak Optimizer) ist ein Feature der my-PV Cloud für IoT-fähige my-PV Geräte in netzgekoppelten PV-Anlagen.

Mit wenigen Klicks aktiviert, berücksichtigt der my-PV SPO die Strompreissituation und unterstützt dabei, überschüssigen PV-Strom für die Wärmebereitung dann zu nutzen, wenn der Einspeisetarif negativ ist.

Bei einem dynamischen Einspeisevertrag kann die Vergütung für eingespeisten Strom stündlich von den Marktpreisen abhängen. Das bedeutet: Wenn der Marktpreis negativ ist, kann auch die Einspeisevergütung einen negativen Preis haben. Man müsste also für die Einspeisung Geld bezahlen.

So können beispielsweise AC ELWA 2, AC•THOR oder AC•THOR 9s den vorhandenen Solarstrom für Warmwasser oder Heizungsunterstützung genau dann verwenden, wenn Einspeisetarife negativ werden und so bares Geld sparen.

Grafik von my-PV SPO mit blauen Balken für Börsenstrompreis (auch negativ) und grüner Linie für Wärmeaufbereitung.

Der my-PV SPO arbeitet nach einem marktpreisgesteuerten Prinzip:

  • In Zeiten mit positiven Börsenpreisen – wo die Einspeisung fix vergütet wird – blockiert das my-PV Gerät, um den PV-Überschuss einzuspeisen und zu vergüten.

  • Sobald negative Strompreise eintreten, werden die Geräte aktiv eingeschaltet: Sie nutzen den sonst unvergüteten PV-Strom für die Wärmebereitung.

  • PV-Eigenverbrauch statt Netzeinspeisung – genau dann, wenn es sich am meisten lohnt.

Wissenswertes

Der my-PV SPO ist mit allen Batteriespeichern kompatibel und kann in jedem System aktiviert werden!

Die drei SPO-Betriebsmodi – für jeden Bedarf der richtige Modus :

1. Easy Mode

Unser Easy Mode ist schnell eingerichtet. Er blockiert die Geräte automatisch bis zur ersten Stunde mit negativem Börsenstrompreis. Erst dann wird das my-PV Gerät freigeschalten.

2. People-Household

Berechnet den voraussichtlichen Warmwasserbedarf anhand der im Haushalt lebenden Personenanzahl und optimiert so die Wärmebereitung zu den unvergüteten Stunden.

3. State of Charge

Nutzt die Information aus mindestens zwei Temperaturfühlern im Speicher, um den Ladezustand des Speichers (State of Charge) zu berechnen. Unser Expertenmodus optimiert die Wärmebereitung aufs Maximum.

Auf Laptop, Tablet und Smartphone ist die my-PV Cloud zu sehen.

Was passiert an Tagen ohne negative Einspeisevergütung?

Ganz einfach: Die my-PV Geräte funktionieren wie gewohnt – sie nutzen überschüssigen Solarstrom stufenlos zur Wärmebereitung, sobald dieser verfügbar ist. Der my-PV SPO greift nur dann ein, wenn die aktuelle Marktsituation eine Einspeisung wirtschaftlich unattraktiv macht.

Vorteile des my-PV SPO

Die Vorteile auf einen Blick

Verlustvermeidung
Keinen Strom bei Nullvergütung verschenken
Höherer Eigenverbrauch
PV-Strom wird selbst genutzt und spart so massiv Betriebskosten in der Wärmebereitung
Einfach aktivierbar
Direkt in der my-PV Cloud
Systemoffen
Funktioniert mit allen Kompatibilitätspartnern von my-PV (Batteriespeicher, etc.)

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