75% des Schweizer Stroms aus erneuerbaren Quellen
Bei Strom aus nicht erneuerbaren Quellen machte Kernkraft mit 19 Prozent einen beträchtlichen Anteil aus. Knapp zwei Prozent entfielen auf Abfall, bei vier Prozent handelte es sich um sogenannten Graustrom, also Strom aus nicht überprüfbarer Herkunft. Weil dieser ab 2020 nicht mehr zulässig ist, wird vermutet, dass Großverbraucher vermehrt auf inländischen Atomstrom ausweichen.
Großteil des Stroms aus erneuerbaren Quellen stammt aus dem Inland
Weil in der Schweiz verbrauchter Strom nicht ausschließlich im Inland produziert, sondern auch importiert wird, unterscheiden sich der Liefermix vom Produktionsmix. Bei der eigenen Produktion stammten im Vorjahr 56,4 Prozent des Stroms aus Wasserkraft, 35,2 Prozent aus Atomkraft, knapp sechs Prozent aus neuen erneuerbaren Energien und 2,6 Prozent aus fossilen Quellen.
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