AC ELWA 2 ersetzt Propangas als primären Warmwasserbereiter
Solarelektrisches Warmwasser im Zweifamilienhaus
Zweifamilienhaus in NRW nutzt 24,75 kWp PV-Anlage mit cloud-freiem Smart Home und der AC ELWA 2 zur Warmwasserbereitung.
Fakten über das Projekt
- Bauherr
- Standort
- Photovoltaikleistung, Ausrichtung
- Wechselrichter, Batteriespeicher
- Wärmespeichergröße
- Bautyp
- Baujahr und Quadratmeteranzahl
- Eingesetztes my-PV Produkt + Nutzen
- Anlagensteuerung
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Ein Zweifamilienhaus in Nordrhein-Westfalen bereitet das Warmwasser mit der AC ELWA 2 – eingebunden in ein cloud-freies Smart Home über Modbus und ioBroker, gespeist aus einer 24,75 kWp Freiflächenanlage am eigenen Grundstück.
Die Rahmenbedingungen im Zweifamilienhaus
Lars K. hat das Elternhaus (Baujahr 1954) übernommen und gemeinsam mit seiner Familie modernisiert. Etwa die Hälfte des Bestands wurde zwischen 2023 bis 2024 abgerissen und durch einen Anbau ersetzt; der verbliebene Altbauanteil wurde in Eigenleistung saniert. Heute lebt der Eigentümer mit seiner Frau und zwei Kindern im oberen Stockwerk des Zweifamilienhauses, seine Eltern im unteren – sechs Personen verteilt auf zwei Haushalte mit insgesamt rund 250 m² Wohnfläche.
Persönliche Kundenmeinung und Resümee
„Der Heizstab von my-PV ist bisher ein absoluter Volltreffer für uns. Geringerer Propangasverbrauch übers Jahr gesehen, im Sommer überhaupt kein Verbrauch! Das ist besser für die Umwelt und hilft, unsere Kosten zu senken. Und einfach mal warm duschen, ohne auf die Uhr zu schauen, macht zusätzlich Spaß“, resümiert Lars K.
Die Photovoltaikanlage befindet sich nicht auf dem Wohnhaus, wie sonst üblich, sondern hinten am Grundstück. Der Hintergrund dafür: In Deutschland sind PV-Freiflächenanlagen im 200 Meter Streifen entlang von Bahnstrecken und Autobahnen zulässig – die direkt angrenzende Bahnstrecke ermöglicht damit diese Umsetzung am eigenen Grundstück. Den dafür erforderlichen 75 m langen Kabelgraben bis ans Grundstücksende hat der Eigentümer in Eigenleistung ausgehoben. Auf zwei Freilandständern sind 50 Module installiert, weitere fünf Module sitzen auf dem Dach der Garage. Insgesamt ergibt das eine Anlagenleistung von 24,75 kWp, südlich ausgerichtet bei 15° Neigung. Drei SMA Wechselrichter speisen den PV-Strom ins Hausnetz ein. Damit wird zuerst der Haushaltsstrom abgedeckt, danach der Batteriespeicher geladen (BYD HVM 22 kWh) und alles übrige würde – ohne Eigenverbrauchsoptimierung – ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Bei einer 24,75 kWp PV-Anlage wäre das eine Menge schlecht vergüteter Energie. Hier kommt die Überschussnutzung mittels Photovoltaikwärme ins Spiel: Mit Produkten des österreichischen Experten für Wärme aus Photovoltaikstrom my-PV wird dieser Strom in einen weiteren Sektor im Haus geleitet – nämlich in die Wärme, statt nur den elektrischen Stromverbrauch mitzudenken.
Der Weg zu my-PV: Cloud-frei ins eigene Smart Home
Auf my-PV ist Lars K. über zahlreiche YouTube-Beiträge aufmerksam geworden. Entscheidendes Auswahlkriterium war die Möglichkeit, das Gerät ohne Cloud-Anbindung in das selbst aufgebaute Smart Home zu integrieren. Die offene Modbus-Schnittstelle der my-PV Geräte ist in einschlägigen Foren bekannt und ermöglicht eine direkte Einbindung über ioBroker.
„Ich suche immer gezielt Geräte, die ich auch ohne Cloud in mein DIY Smart Home einbauen kann. Der vorhandene Modbus an den Geräten von my-PV ist in Foren bekannt. Da war die Wahl einfach, wenn man zwar gerne bastelt, aber nicht unbedingt auch noch an der Elektrik selber löten will“, so der Eigentümer.
Selbstinstallation des Heizstabs
Einen Heizungsfachbetrieb, der den Einbau des Heizstabs mit Garantieübernahme angeboten hätte, hat der Eigentümer in seiner Region nicht gefunden. Den hydraulischen Einbau in den 300 Liter Speicher hat er daher gemeinsam mit seinem Vater selbst übernommen. Den elektrischen Anschluss führte aus versicherungsrechtlichen Gründen die Firma Solartechnik Hamm aus. Dabei war die Verbindung mit dem Hauptwechselrichter kein Problem: Den hat die AC ELWA 2 nach Auswahl des passenden Menüpunkts problemlos erkannt.
Warmwasserbereitung für sechs Personen
Im Zweifamilienhaus leben vier Erwachsene und zwei Kinder in zwei Haushalten. Das Warmwasser wird heute primär solarelektrisch über die AC ELWA 2 bereitet. Die Zieltemperatur im 300 Liter Boiler liegt bei 65 °C. Mit der zuvor genutzten Propangasheizung wurden nur 55 °C erreicht – auch das höhere Temperaturniveau ist ein Nebeneffekt der Umstellung. „So lässt sich zum einen mehr Solarstrom untertags in den Wärmespeicher schieben, aber auch gleichzeitig steigert sich das Komfortniveau: Denn durch die Anhebung der Temperatur kann auch eine gewünschte Wärme bei der morgendlichen Dusche gewährleistet werden“, wie der Eigentümer Lars K. anmerkt.
Warmwassersicherstellung ohne Netzbezug
Eine konventionelle Warmwassersicherstellung über das öffentliche Netz wird nicht genutzt. Reicht der Tagesertrag der Photovoltaikanlage bzw. der Überschuss davon nicht aus, steuert der ioBroker des Eigentümers nachts über Modbus einen Boost der AC ELWA 2 an – allerdings nur dann, wenn der 22 kWh Batteriespeicher noch ausreichend geladen ist und die Speichertemperatur im Warmwasserboiler unter 35 °C abgesunken ist. So steht für alle sechs Bewohner morgens warmes Duschwasser zur Verfügung, ohne dass dafür Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wird.
300 € Ersparnis für 6 Monate weniger Gas im Jahr!
Mit der AC ELWA 2 kann die Propangasheizung von April bis Ende September vollständig abgeschaltet werden. Zuvor lief die Brauchwasserbereitung das ganze Jahr über die Propangasheizung, was den Verbrauch entsprechend erhöhte. Mit der solarelektrischen Lösung sinkt der Nachfüllbedarf für Propan spürbar. „Pro Monat haben wir ca. 15 m³ Propan für das Warmwasser verbraucht“, gibt Lars K. als Richtwert vor. „Wenn wir davon ausgehen, dass wir die Propangasheizung von April bis Ende September (also 6 Monate) deaktivieren können und den August-Wert 2025 (ca. 15 m³) als monatlichen Durchschnitt annehmen, kommen wir auf eine Ersparnis von rund 300 Euro für dieses Jahr."
Dabei sind noch keine zukünftig vielleicht steigenden Gaspreise eingerechnet, sondern rein der Wert für die aktuellen Bezüge für 2.900 kWh (entspricht dem Wert von 112 m³ Propan).
„Damit wären wir nach zwei bis drei Jahren schon auf 0, was die Investition angeht – ein super Ergebnis“, freut sich Lars K.
Im Winterhalbjahr ergänzen die bestehende Heizung sowie zwei Mitsubishi-Klimaanlagen mit insgesamt fünf Inneneinheiten die Wärmeversorgung; die Klimaanlagen werden bei ausreichendem PV-Ertrag im Sommer zur Kühlung sowie wie im Winter zur Heizungsunterstützung aktiviert.
AC ELWA 2
Maximaler Eigenverbrauch mit der AC ELWA 2
Die AC ELWA 2 verwendet überschüssige Photovoltaikenergie für Ihre Warmwasserbereitung und optimiert dadurch den Eigenverbrauch der bestehenden PV-Anlage. Gleichzeitig wird die Autarkie erhöht – das schützt vor unkalkulierbaren bzw. steigenden Betriebskosten.
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