14. Dezember 2022

Der neue Standard der Warmwasserbereitung

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Unsere Referenz in einem Wohnbauprojekt in der Südsteiermark zeigt, dass die dezentrale photovoltaische Warmwasserbereitung auch für den Wohnbauträger zum neuen Standard wird.

So viel gleich vorab: Mit Photovoltaikwärme ist das Gebäude – so wie unser eigenes Firmengebäude – bilanziell energieautark!

Das Wohnbauprojekt im Süden Österreichs ist von einem kleinen Familienbetrieb mit insgesamt 45 Mitarbeitern im Jahr 2020 erbaut worden. Insgesamt 4 Wohnungen stehen in dem Wohnbau den Mietern zur Verfügung, jeweils 70 m² runden dieses Projekt ab. Das südsteierische Bauträgerunternehmen VIVA-Haus wickelt dabei Projekte von der grünen Wiese bis zur Schlüsselübergabe ab. Dabei geht es aber nicht nur um Kosteneffizienz, sondern auch um Zuverlässigkeit. Um sich darüber hinaus auch in puncto Nachhaltigkeit zu verbessern, werden bei den Projekten auch immer wieder neue Technologien eingesetzt.

So geschehen im Jahr 2020: Bei diesem Wohnbauprojekt wurde eine 16,8 kWp Photovoltaikanlage installiert, die auf dem Dach in Ost/West platziert sowie an der westseitigen Fassade und am Balkongeländer integriert ist. In den Wohnungen sind je ein 150 Liter fassender Hängespeicher mit einer 3 kW Heizpatrone. Diese Heizpatrone im Hängespeicher wird von einem in der Wohnung installierten AC•THOR mit der jeweils zur Verfügung stehenden Überschussleistung aus der Photovoltaikanlage versorgt. Dadurch wird durch die Kraft der Sonne in den Wohnungen dezentral das benötigte Warmwasser untertags aufbereitet.

Die Energie dazu stammt zum größten Teil des Jahres von der netzgekoppelten Photovoltaikanlage. Die Überschussinformation für die my-PV Regelung wird vom SolarEdge-Wechselrichter abgefragt. Ein Teil der PV-Module ist auch in der Gebäudefassade integriert worden, wodurch auch in der kalten Jahreszeit nennenswerte Solarerträge erzielt werden können.

 

Warmwasser auch bei Schlechtwetter

Während bei Schönwetter der Boiler auf 60 °C erwärmt wird, wird bei Schlechtwetter die Speichertemperatur mindestens auf 45 °C gehalten. So wird der Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz maximal begrenzt und es steht immer Restspeicherkapazität für Überschuss zur Verfügung. Doch auch in dieser Zeit empfindet der Mieter keinerlei Komforteinbußen. Sollte dennoch einmal eine Erhöhung der Mindesttemperatur von einem Mieter gewünscht werden, so könnte der Wohnbauträger diese Einstellung jederzeit sogar vom Büro aus vornehmen.

 

Resümee des Wohnbauträgers

Für Arno Hernach wird die dezentrale photovoltaische Warmwasserbereitung bei seinen Wohnungsbauprojekten sogar der künftige Standard sein! Während er in der Vergangenheit auch schon auf die klassische rohrleitungsgebundene Solarthermie gesetzt hat, sieht er in Photovoltaik nun die Zukunft. PV lässt sich für Bauträger leichter wirtschaftlich darstellen und ist zudem wartungsfrei.

In den Wohnungen steht auch die Raumwärme mittels Infrarotheizung ganz im Zeichen einer solarelektrischen Energieversorgung mit geringen Investitions- und Betriebskosten. Vom Gesetzgeber wünscht sich Arno Hernach, der Inhaber des Wohnbauträgers, dass das Thema Photovoltaikwärme stärker aufgegriffen wird. Es ist seines Erachtens klar die Zukunft im Mehrparteienhaus.

Mehr Einblicke gibt’s im Video, wo wir Arno Hernach vor die Kamera geboten haben:

 

 

Alle Infos zum Referenzprojekt VIVA-Haus sind in der Referenzbeschreibung nachzulesen. 

 

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