16. August 2022

openWB steuert den AC•THOR 9s

PV Module gesamt Nissle News

Ein findiger Kunde speist bei seinem Haus den Überschuss aus der Photovoltaikanlage zuerst in seine beiden E-Autos, anschließend in Warmwasser und in die Heizung.

 

Die sanierte Doppelhaushälfte steht in Niedersachsen, der Kunde ist ein Bastler und hat in Eigenregie nach einer Möglichkeit gesucht, seine Heizung umzustellen. Mit der auf verschiedene Dachflächen aufgeteilten 19,98 kWp Photovoltaikanlage hat der Vierpersonenhaushalt auf den 135 m² Wohnfläche genügend Erträge aus der Photovoltaikanlage, um damit etwas für die Raumwärme zu verwenden.

Ein klassisches Wärmepumpensystem für das gut gedämmte Haus schien ungeeignet, da es durch die hohen Kosten für das Wärmepumpensystem überdimensioniert ist. Auch das bisherige Heizungssystem kommt ausschließlich in der Heizungsperiode zum Einsatz und selbst hier war der Energiebedarf bisher mit der vorhandenen Gastherme mit 6.000 kWh pro Jahr sehr gering. So wäre eine Wärmepumpe nicht einmal mit Förderung wirtschaftlich gewesen.

Nach ein paar Recherchen im Internet fand der Kunde unseren 9 kW Heizstab in Kombination mit dem stufenlos geregelten Photovoltaik Power-Manager AC•THOR 9s. Mit geringsten Gesamtkosten, die im Vergleich zur Wärmepumpe nur bei einem Zehntel liegen, war die Installation leichtgemacht, da der bestehende Pufferspeicher mit 700 l genügend Speicherkapazität für die Überschussleistung aus der Photovoltaikanlage bietet.

 

Erstmalig mit openWB kombiniert

Seit Oktober 2021, also pünktlich zu Beginn der Heizperiode, waren die Lösungen von my-PV installiert und versorgen seither das Haus mit Warmwasser und Raumwärme. Dabei war dem Kunden wichtig, dass sich die neue Lösung in das vorhandene Energiemanangementsystem integrieren lassen muss. Die Energieflüsse werden mit einem Raspberry Pi, auf dem das EMS von openWB installiert ist, gesteuert. So kann auch der AC•THOR 9s angesteuert werden.

Die ersten Betriebserfahrungen sind sehr vielversprechend: Aufgerechnet auf das Jahr sind für Warmwasser und Raumwärme 3.200 kWh zu erwarten. Das ist energetisch gesehen fast die Hälfte des Verbrauchs zur vorher installierten Gastherme!

„Die Geräte und Lösungen von my-PV arbeiten seit viereinhalb Monaten sehr zuverlässig. Die Integration der Steuerung in das eigene EMS von openWB war für mich entscheidend und läuft absolut zufriedenstellend“, resümiert der Niedersachse zufrieden über die neue Lösung mit unseren Produkten.

 

Warum der Batteriespeicher nachgereiht ist

Da der Energiebedarf für Warmwasser und Raumwärme in den Wintermonaten nicht unerheblich ist, macht die Nutzung des Batteriespeichers von BYD in dieser Zeit für den Kunden keinen Sinn. Aus diesem Grund wurde die folgende Priorität für den Überschuss aus der Photovoltaikanlage eingestellt:

Zuerst angeschlossene Elektrofahrzeuge (2 Elektroautos im Haushalt vorhanden), dann das Heizsystem von my-PV und erst dann der Batteriespeicher. So wird durch das System von my-PV im Winterbetrieb der Pufferspeicher zum Energiespeicher – der Batteriespeicher wird so geschont und kommt bei den höheren Erträgen in den wärmeren Monaten dann voll zum Zug.

 

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