Photovoltaik - mehr als nur grüner Strom
Dass Photovoltaik-Anlagen „grünen Strom“ produzieren und damit eine riesige Entlastung des Klimas sind, ist jedem bekannt. Nun aber veröffentlicht das Center for Biological Diversity an der University of California die Studie "Nature Sustainability" und rückt damit ganz neue Aspekte der Photovoltaik ins Licht. Jordan Macknick, von dem National Renewable Energy Laboratory, betont, dass man damit
nicht nur klimaneutralen Strom produzieren, sondern auch Wasser-, Boden und Luftqualität verbessern
kann.
Untersucht wurden in der Studie sogenannte "technisch-ökologische Synergien". Gemeint ist die bewusste Planung von Photovoltaik-Anlagen, die auch ökologische Vorteile mit sich bringt. Als Beispiel wird die Nutzung auf dem Acker angeführt, bei der schattenliebende Pflanzen unter den Anlagen besser gedeihen und dabei weniger Wasser brauchen. Ist nicht genug Fläche vorhanden, können die Panels auch im Wasser montiert werden, wo sie einem übermäßigen Wachstum von Algen entgegenwirken. Dafür kühlt das Wasser und steigert somit die Stromerträge.
Quelle: Center for Biological Diversity
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