Referenzprojekt Einfamilienhaus Belgien

Erfolgreicher Umstieg auf erneuerbare Energien

Ein Einfamilienhaus in Belgien sichert mit dem AC•THOR auf umweltschonende und kostengünstige Weise den Warmwasserbedarf ab.

Fakten über das Projekt

Projektleitung:
Standort:
Bautyp:
Baujahr:
PV-Leistung und Ausrichtung:
Wärmespeichergröße:
Eingesetztes my-PV Produkt:
Anlagensteuerung durch:
my-PV Referenz Belgien

Wie zu my-PV gekommen?

Group VHC, ein lokales Unternehmen, das in verschiedenen Regionen Belgiens aktiv ist und sich auf Heizung und Solarenergie konzentriert, merkt einen stetigen Anstieg von photovoltaisch unterstützten Heizungen. Es gibt mehr und mehr Installationen, die sich über Heizung mit Photovoltaik wagen – die Zunahme ist auch im Vergleich zu Installationen von Öl- und Gasheizungen in Belgien zu merken.

Das Unternehmen wurde erstmalig 2017, auf der ISH in Frankfurt, der weltweit führenden Messe für Gebäude-, Energie- und Heizungstechnik auf my-PV aufmerksam. Als erstes my-PV Produkt kam die ELWA, zur Erzeugung von Warmwasser zum Einsatz. Mittlerweile arbeitet Group VHC mit einer Reihe von my-PV Produkten, wie zum Beispiel auch dem AC•THOR, dessen Anwendung in diesem Referenzprojekt vorgestellt wird.

Hindernisse/Besonderheiten bei der Einrichtung?

Der AC•THOR ist wirklich einfach zu installieren und zu konfigurieren mit dem Einschraubheizkörper. Eine bereits bestehende Pelletheizung von ÖkoFEN hat die Option, ein Fremdsystem – in diesem Fall mit dem AC•THOR – zu integrieren. Der AC•THOR war das gewählte Produkt, weil er über eine Warmwassersicherstellungsfunktion verfügt, die die gewünschte Mindesttemperatur auch über Nacht aufrechterhält. Das ist für den Betrieb in der Nacht wichtig, wo genügend Warmwasser genauso zur Verfügung sein muss für Komfortzwecke.  

Kurzerklärung der Anlage – was ist zu erwähnen?

Der Pelletkessel wird von Mitte März bis September ausgeschaltet, was bedeutet, dass im Frühling, Sommer und Frühherbst nicht damit geheizt wird. Rein mit der elektrischen Heizung durch den AC•THOR wird optimal die überschüssige PV-Energie verwendet. Die Solltemperatur ist auf 85° C eingestellt, um das Maximum aus der Photovoltaikanlage herauszuholen. Um so wenig Strom wie möglich aus dem Netz zu beziehen, wird die Warmwassersicherstellung auf 40 °C eingestellt; das heißt, wenn die Temperatur darunterfällt, verwendet der AC•THOR Netzstrom zur Warmwasserbereitung. Im Winter jedoch arbeiten der AC•THOR und der Pelletkessel zusammen, und erst wenn die Wassertemperatur unter 60 °C fällt, schaltet sich der Pelletkessel während der Wintermonate ein.

Personen im Haushalt – Warmwasserbedarf etc.?

Für die insgesamt 4 Personen im Einfamilienhaus mit 260 m² besteht ein großer Warmwasserbedarf. Die zwei Erwachsenen bewohnen das Einfamilienhaus gemeinsam mit zwei Teenagern. Der 360 Liter Warmwasserspeicher wird vom AC•THOR über einen 3 kW Einschraubheizkörper von der Photovoltaikanlage mit Überschussstrom versorgt und so mit Strom vom Dach erwärmt. Kostengünstig, umweltschonend und nachhaltig ist so die Warmwasserbereitung für die vier Bewohner untertags gesichert.

Damit auch in der Früh, also nach der Nacht, die Temperatur des Warmwassers den Komfortansprüchen genügt, ist die Warmwassersicherstellung beim AC•THOR eingeschaltet. Dies sichert eine festgesetzte Temperatur, die zu erreichen ist, auch wenn nicht genügend Sonneneinstrahlung am Vortrag vorhanden war, damit das Duscherlebnis der Bewohner gesichert ist.

Kostenänderungen und Rentabilität?

Mit einer Lösung wie dem AC•THOR werden täglich etwa 7,5 kWh Photovoltaikstrom selbst verbraucht. Wirtschaftlich betrachtet sind das zwischen 3 bis 4 Euro Ersparnis pro Tag, also auf das Jahr gesehen ergibt das eine Einsparung von ca. 1.000 Euro, die durch die erhöhte Eigennutzung des Photovoltaikstroms erwirtschaftet werden kann.

Persönliche Kundenmeinung und Resümee

Das Hauptziel war eine Investition in die Umwelt, denn das Verbrennen von Pellets im Sommer ist zum einen unrentabel und zum anderen auch nicht gerade umweltfreundlich. Es gibt sinnvollere erneuerbare Möglichkeiten, das Warmwasser während sonnenreicher Monate zu bereiten. Daher war dies vor allem eine umweltschonende und kostenoptimierende Investition, die mit my-PV getroffen wurde. Im Vergleich zur Solarthermie ist der AC•THOR viel einfacher zu installieren, es gibt keine schwierigen Regelungen und Vorschriften. Dazu kommt, dass thermische Systeme komplex und materialintensiv sind.

my-PV Referenz Belgien
my-PV Referenz Belgien
my-PV Referenz Belgien

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