Wärmepumpe schonen, Eigenverbrauch steigern mit echter PV-Wärme
Die Kombination aus modulierender Wärmepumpe und solarelektrischer Direktheizung mit dem AC•THOR reduziert die Taktung der Wärmepumpe um bis zu 55 % – das verlängert die Lebensdauer rechnerisch um bis zu acht Jahre und hebt gleichzeitig den PV-Eigenverbrauch deutlich an.
Wärmepumpen sind eine Investition – je nach Leistung und Gebäude liegen die Kosten für ein Einfamilien- oder Reihenhaus zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Damit sich diese Investition rechnet, muss die Wärmepumpe möglichst lange zuverlässig laufen. Entscheidend dafür ist nicht nur die Laufzeit, sondern vor allem die Taktung. Denn jedes Ein- und Ausschalten belastet den Verdichter – das empfindlichste und teuerste Bauteil der kostspieligen Investition. Aktuelle Simulationen zeigen, wie deutlich sich diese Belastung mit solarelektrischer Haustechnik von my-PV reduzieren lässt.
Bis zu 55 % weniger Starts pro Jahr
Die Simulationen mit einem branchenüblichen Tool zeigen das Potenzial sehr konkret. Beispielhaft wurde ein Niedrigenergiehaus in der Region Bamberg mit 150 m² beheizter Fläche, 10,2 kWp PV-Anlage und 10,2 kWh Batteriespeicher betrachtet:
Wärmepumpe allein: 2.377 Betriebsstunden und 606 Starts pro Jahr
Wärmepumpe + AC•THOR (+ Heizstab oder Elektroboiler): nur noch 1.791 Betriebsstunden und 273 Starts pro Jahr
Das entspricht einer Reduktion der Einschaltvorgänge um 55 %. Auch im Bestandsbau mit höherem Heizwärmebedarf bleibt der Effekt klar messbar: Die Starts sinken von 759 auf 405 pro Jahr – ein Minus von 47 %.
Der Hintergrund ist einfach: In den Monaten Mai bis September übernimmt die Photovoltaikwärme über den AC•THOR die komplette Warmwasserbereitung. Die Wärmepumpe wird in dieser Zeit gesperrt und muss nicht für jede kleine Warmwasseranforderung an- und wieder ausschalten – genau das, was ihr am meisten zusetzt.
Der Vorteil dahinter? Durch den Wegfall der kompletten Laufzeit der Wärmepumpe in den sonnenreichen Monaten (ca. März bis Oktober, ja nach Region) wird die Wärmepumpe geschont – und das ohne Komforteinbußen im Haushalt. Sollte in den sonnenreichen Monaten eine Woche Regen eintreten, kann je nach Speichergröße bzw. Warmwasserbedarf eine Warmwassersicherstellung den Komfort retten – hier kann einfach mit ein paar kWh die Temperatur auf ein Mindestmaß gehoben werden, sollte sich die Sonne mal länger verstecken.
Acht Jahre längere Lebensdauer = bis zu 4.800 € Ersparnis
Der Verdichter einer Wärmepumpe ist auf rund 60.000 Betriebsstunden ausgelegt. Wer ihn schont, profitiert direkt finanziell. Im simulierten Neubau steigt die rechnerische Lebensdauer durch die Kombination mit dem AC•THOR von 25 auf 33 Jahre – ein Plus von acht Jahren.
Auf den Investitionsbetrag von 15.000 Euro umgelegt bedeutet das:
Ohne my-PV Lösung: 600 € pro Jahr (25 Jahre Nutzungsdauer)
Mit my-PV Lösung: 455 € pro Jahr (33 Jahre Nutzungsdauer)
Über die gesamte Laufzeit summiert sich das auf eine Ersparnis von rund 4.800 Euro – und das ohne zusätzliche Strom- oder Wartungskosten zu berücksichtigen. Auch im Bestandsbau bleibt die Rechnung deutlich im Plus: Die Lebensdauer steigt von 26 auf über 31 Jahre, die Ersparnis liegt bei rund 2.900 Euro. Der Zusatzinvest für die solarelektrische Wärmebereitung mit AC•THOR und Heizstab oder Elektroboiler liegt – je nach Konfiguration – bei überschaubaren 1.000 bis 1.300 Euro.
Jede Kilowattstunde vom Dach in die Wärme
Der zweite große Hebel: mehr Eigenverbrauch. Eine Wärmepumpe benötigt eine bestimmte Mindestleistung der PV-Anlage, um zu starten – kleinere Überschüsse bleiben ungenutzt oder gehen ins Netz. Oder bei Schwankungen im Haushalt bzw. der Sonneneinstrahlung bezieht die Wärmepumpe aufgrund der Trägheit unnötigerweise auch noch Netzstrom. Der AC•THOR hingegen regelt stufenlos: Jede überschüssige Kilowattstunde fließt sofort in die Wärme, auch bei schwankender Produktion durch ziehende Wolken. So wird die Lücke zwischen Photovoltaik-Ertrag und Wärmeerzeugung konsequent geschlossen – der Eigenverbrauchsanteil steigt spürbar, die Abhängigkeit von der Einspeisevergütung sinkt.
Doppelter Nutzen für Hauseigentümer
Mit solarelektrischer Haustechnik von my-PV als Ergänzung zur Wärmepumpe profitieren Hauseigentümer gleich zweifach: Die modulierende Wärmepumpe bleibt länger in Bestform und muss erst deutlich später ausgetauscht werden – und der eigene Solarstrom wird effizienter genutzt. Der überschaubare Zusatzinvest wird durch die Einsparung locker abgedeckt. So wird die PV-Anlage auf dem Dach noch wirtschaftlicher und die Eigentümer machen sich unabhängiger von externen Faktoren wie Einspeisevergütungen oder steigenden Strompreisen.
Wie einfach das umzusetzen geht?
Diverse my-PV Kunden setzen auf die Entlastung der Wärmepumpe:
Einfamilienhaus in Oberösterreich: Nach mehreren Defekten mit der Wärmepumpe sollte ein Backup geschaffen werden – mit solarelektrischer Haustechnik wurde das erreicht
Einfamilienhaus in Thüringen: Zur Unterstützung der Ölheizung sowie der Wärmepumpe setzt der Eigentümer auf die autarke Wärmebereitung von my-PV
Solarelektrische Haustechnik schont die Primärheizung
Die Formel ist einfach – und überzeugend: Halbe Laufzeit = doppelte Lebenszeit.
Mit der solarelektrischen Haustechnik von my-PV wird aus dieser Faustregel gelebte Praxis. So bleibt die Wärmepumpe bzw. Heizung länger in Bestform, während der Eigenverbrauch und die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage steigen.
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