Ende der Net-Metering-Regelung in den Niederlanden ab 2027
Ab dem 1. Jänner 2027 endet in den Niederlanden die Net-Metering-Regelung („Salderingsregeling“). Warum der Eigenverbrauch darum umso wichtiger wird?
Für Betreiber einer Photovoltaikanlage bedeutet das eine grundlegende Veränderung: Künftig entscheidet nicht mehr die Menge des ins Netz eingespeisten Solarstroms über die Wirtschaftlichkeit der Anlage, sondern vor allem, wie viel des selbst erzeugten Stroms direkt im eigenen Haushalt genutzt wird.
Was ändert sich ab 2027?
Bis Ende 2026 können Haushalte den ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Solarstrom noch mit dem Strom verrechnen, den sie zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Netz beziehen – für jede eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom erhalte ich im Gegenzug den Bezug kostenfrei. Ab 2027 entfällt diese Regelung. Für eingespeisten Solarstrom wird zwar weiterhin eine Vergütung gezahlt, diese liegt jedoch deutlich unter dem Preis, der für bezogenen Netzstrom zu entrichten ist.
Hinzu kommt, dass viele Energieversorger bereits heute Einspeisegebühren für das Einspeisen von Solarstrom erheben. Dadurch wird es wirtschaftlich immer attraktiver, möglichst viel des selbst erzeugten Stroms direkt im eigenen Haushalt zu verbrauchen.
Mehr Eigenverbrauch mit my-PV
Eine besonders effektive Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu steigern, ist die Nutzung überschüssiger Solarenergie für die Warmwasserbereitung oder Raumheizung.
Die Lösungen von my-PV – darunter die AC ELWA 2, der AC•THOR und AC•THOR 9s – wandeln überschüssige PV-Energie automatisch, sekundengenau und stufenlos in Wärme um. So wird die Solarenergie genau dann genutzt, wenn sie zur Verfügung steht, anstatt sie zu einer geringen Vergütung ins öffentliche Netz einzuspeisen.
Je nach Gebäude und individuellem Verbrauchsprofil lässt sich der Eigenverbrauch so von rund 30 % auf bis zu 85 % steigern.
Einfache Integration ohne zusätzliche Messtechnik
Für die Regelung des PV-Überschusses ist keine zusätzliche Leistungsmessung erforderlich. my-PV ist direkt mit der P1-Schnittstelle der Smart Meter kompatibel und unterstützt darüber hinaus auch HomeWizard. Dadurch kann der verfügbare PV-Überschuss unmittelbar zur Ansteuerung der my-PV Lösung genutzt werden – ganz ohne zusätzliche Hardware zur Überschusserkennung.
Darüber hinaus sind die Produkte von my-PV mit mehr als 90 Herstellern von Wechselrichtern, Energiemanagementsystemen und Smart Home Lösungen kompatibel. Einer unkomplizierten Integration in bestehende als auch neue PV-Anlagen steht somit nichts im Wege.
Bereit für die Zukunft
Mit dem Ende der Net-Metering-Regelung verlagert sich der Fokus von der maximalen Netzeinspeisung hin zum maximalen Eigenverbrauch. Wer überschüssigen Solarstrom direkt in Wärme umwandelt, steigert nicht nur die Wirtschaftlichkeit seiner PV-Anlage, sondern macht sich zugleich unabhängiger von schwankenden Energiepreisen, Einspeisegebühren und künftigen gesetzlichen Änderungen.
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