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Ende der Einspeisevergütung in Belgien
In Belgien gab es bis zum Ende des letzten Jahres ansprechende und gute Vergütungen, wenn Photovoltaikanlagen-Besitzer den eigenen Strom in das öffentliche Netz eingespeist haben. Anders als in Deutschland oder Österreich erhielten Photovoltaikstromproduzenten eine 1:1 Vergütung!
Eine neuer Regierungsbeschluss lautete dann, die Einspeisevergütung zu streichen. Jedoch gab es eine Ausnahme für Anlagen, die bis 31. Dezember 2020 installiert würden. Diese sollten 15 Jahre lang die attraktive Einspeisevergütung erhalten. Viele neue Anlagenbesitzer waren deshalb bemüht, die Installation ihrer Photovoltaikanlage vor Ablauf des Jahres 2020 fertigzustellen.
Doch die Regierung entschied am 15. Januar 2021, diese Zusage zurückzuziehen. Es gibt also auch für diese Anlagen keine Einspeisevergütung mehr! Grund dafür ist, dass die Einspeisevergütung zum einen zu teuer wäre für den Staat. Zum anderen gäbe es durch die attraktive Einspeisevergütung keine Ambitionen in der Bevölkerung, den eigenen Photovoltaikstrom selbst im Haus zu verbrauchen. Die Folgen wären Netzüberlastungen, da alle Photovoltaikanlagen zur gleichen Zeit enorm viel Strom ohne erhöhten Verbrauch in das öffentliche Netz einspeisen würden.
Welchen Ausweg gibt es aus diesem Dilemma?
Ohne Einspeisevergütung amortisiert sich die eigene Photovoltaikanlage erst nach vielen Jahren. Außer, der Eigenverbrauch des Photovoltaikstroms wird erhöht. Dadurch senkt sich die Amortisationszeit der Anlage, das öffentliche Netz wird nicht überlastet und der Anlagenbesitzer spart sich hohe Stromkosten.
Denn die Einspeisevergütung ist viel niedriger kalkuliert, als Kunden für den Strom vom öffentlichen Netz bezahlen. Daher ist die Erhöhung des Eigenverbrauchs auch ökonomisch ein absoluter Vorteil.
„Diese Gesetzesänderung soll Anreize schaffen, möglichst viel selbst erzeugte Energie zu verbrauchen. Es ist eine enorme Chance für die Menschen, energieautark zu werden und gleichzeitig dazu beizutragen, die Umwelt zu schonen“, gibt Alexander Hannosette von GPC Europe, einem belgischen Photovoltaikunternehmen zu Bedenken.
Wie diese Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich wird?
Dazu zeigen wir Ihnen, welche Steigerungen durch die Nutzung für Wärmezwecke möglich sind in Ihrem Haus.
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