Wärmewende am Weingut: Photovoltaik statt Gas in Südtirol
Das Weingut Carlotto Ferruccio im Südtiroler Unterland hat seine Energieversorgung modernisiert: Statt Gas kommt jetzt Solarstrom zum Einsatz – auch für die Warmwasserbereitung. Der traditionsreiche Betrieb aus dem Jahr 1839 reagiert damit auf steigende Energiekosten und den Wunsch nach einer nachhaltigen Lösung.
Installiert wurde eine 13,2 kWp Photovoltaikanlage auf den Ost-, West- und Süddächern des Betriebsgebäudes. Sie versorgt den Betrieb mit Strom und der Überschuss wird mit dem Photovoltaik Power-Manager AC•THOR für die Warmwasserbereitung genutzt.
Ein sinnvoller Schritt, denn der Warmwasserverbrauch am Betrieb ist hoch: Fünf Mitarbeiter duschen regelmäßig vor Ort, zudem wird in der Produktion kontinuierlich Warmwasser benötigt – besonders während der Erntezeit, wenn der tägliche Bedarf auf bis zu 190 Liter steigt. Die bisher genutzte Gastherme war angesichts der Energiepreise keine wirtschaftlich tragfähige Lösung mehr.
Durch die Umstellung von Gas auf Photovoltaikwärme konnten die Energiekosten für Warmwasser bereits um rund 40 % gesenkt werden. Eine Agrarförderung des italienischen Staates deckte zudem 80 % der Investitionskosten, wodurch die Amortisation in unter zwei Jahren erfolgt – ein Beispiel für wirtschaftlich umsetzbare Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft.
Ein wesentlicher Faktor für die Umsetzung war die technische Lösung mit dem AC•THOR, der als einziger Photovoltaik Power-Manager die Anforderungen des Betriebs vollständig abdeckte. Detaillierte Informationen zur technischen Umsetzung und den weiteren Plänen des Inhabers für eine vollständige Energiewende sind in der Referenzbeschreibung nachzulesen.
Projektbeschreibung
Wie genau das Projekt umgesetzt wurde? Das ist in der detaillierten Projektbeschreibung nachzulesen.
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